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Das Pilotprojekt des Reparaturmonitors – das Projekt von Stichting Repair Café, mit dem Reparaturdaten gesammelt werden – ist nun schon ein halbes Jahr aktiv. Höchste Zeit für eine erste vorsichtige Bilanz.

Zehn niederländische Repair Cafés beteiligen sich an diesem Pilotprojekt. Sie trugen in den vergangenen Monaten insgesamt 715 Reparaturen in das von Repair Café International entwickelte Online-System ein. Mit dem Reparaturmonitor untersuchen wir, welche Produkte in Repair Cafés am häufigsten repariert werden und was damit einhergeht. So wollen wir tiefere Einsichten in die Reparierbarkeit von Gegenständen aus unserem Alltag gewinnen. Das soll zu besser reparierbaren Produkten führen, die zur Kreislaufwirtschaft passen.

 

Gerepareerd: 67,6%, Half en/of advies gegeven: 12,3%, niet gerepareerd: 20,1%

Fahrrad am populärsten
Aus den bisher eingetragenen Reparaturen können wir schon einige Schlussfolgerungen ziehen. So liegt die durchschnittliche Erfolgsquote der Pilotgruppe bei fast 70 Prozent.

Das Fahrrad erweist sich als der Gegenstand, dem man im Repair Café am häufigsten begegnet. Ein überraschendes Ergebnis. Die Erfolgsquote liegt bei Fahrrädern auch bedeutend höher als der Durchschnitt, nämlich bei 89 Prozent!

Bei Staubsaugern – das zweitbeliebteste Produkt im Repair Café – liegt der Prozentsatz genau beim Durchschnitt: von den 42 Reparaturen waren 28 erfolgreich, also 67 Prozent.

 

Elektrische Haushaltsgeräte
Unter den Produktkategorien sind elektrische Haushaltsgeräte am stärksten vertreten: Sie umfassen 34 Prozent der Reparaturen. Es folgen Fahrräder (20 Prozent), übrige Produkte (10 Prozent, hier handelt es sich um Lampen, Uhren, Geschirr usw.), Näharbeiten und Reparatur von Kleidung (9,5 Prozent) und Hi-Fi- und Audio-Geräte (fast 7 Prozent). Auch die Kategorie Werkzeug nimmt beinahe 7 Prozent ein. Computer und Telefone liegen bei 6,5 Prozent.

Weiter nach dem Sommer
Beim heutigen Reparaturmonitor handelt es sich um die 1.0-Version. Doch unsere Entwickler arbeiten auch zukünftig weiter an diesem System. So wollen wir nach dem Sommer beispielsweise die Ergebnisse noch besser erschließen, sodass Teilnehmer das System einfach durchsuchen und damit voneinander lernen können. Am Ende des Jahres wollen wir über ein System verfügen, mit dem wir gut arbeiten können. Gemeinsam mit der niederländischen Umweltschutzorganisation Natuur & Milieu werden wir dann weitere Schlüsse ziehen, mit denen wir wieder an die Öffentlichkeit treten werden. Wir hoffen, bis dahin auch Aussagen über Marken, häufig auftretende Probleme u.ä. treffen zu können.

Mitmachen?
Im Jahr 2018 werden wir die Anzahl der Nutzer des Reparaturmonitors auf einige Dutzend erweitern. Möchtest Du auch Reparaturergebnisse eintragen? Melde Dich dann jetzt schon an!

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