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Repair Café International setzte sich im Coronajahr 2020 so weit wie möglich weiterhin für das Entfachen von Begeisterung für das Reparieren und die Betonung von dessen Wichtigkeit ein. Das schreibt die Stiftung in ihrem Jahresbericht über 2020.

Repair Café International stimulierte sein internationales Netzwerk, den Service während der Pandemie anzupassen, zum Beispiel durch das Anbieten von online Reparierhilfe oder die Organisation eines Dienstes zum Abholen und Bringen. Auch hat sie das Repair-Café-Konzept und das Reparieren im breiteren Sinne aktiv nach außen hin promotet, über online Marketing, Interviews, Vorträge, Präsentationen, Teilnahme an Panels, Diskussionsgruppen und Sitzungen anderer Art.

Vermeiden, dass Freiwillige aufhören

Über all diese Wege wollte die Stiftung vermeiden, dass kaputte Dinge während der Pandemie zu Unrecht weggeworfen werden. Auch wollte sie verhindern, dass Ehrenamtler und Ehrenamtlerinnen aufgeben und nach der Coronapandemie nicht mehr zu ihrem Repair Café zurückkehren.

„Für die Reparatur vieler Produkte ist man zur Zeit auf ein Repair Café angewiesen”, so Direktorin Martine Postma. „Diese empfindliche Infrastruktur muss geschützt werden. Es wäre enorm schade, wenn durch die Pandemie Repair Cafés wegfallen würden.”

Widerstandsfähigkeit des Repair-Café-Netzwerks

Es gab 2020 nur sehr wenig Raum zum gemeinsamen Reparieren. Doch die Hingabe und Widerstandsfähigkeit des Repair-Café-Netzwerks waren herzergreifend, schreibt die Vorsitzende Joanna van der Zanden im Vorwort des Jahresberichts. „Repair-Café-Freiwillige sind Macher, Problemlöser, die das Handtuch nicht in den Ring werfen, sondern sich bei Rückschlägen gemeinsam hineinknien. Diese Eigenschaft mach das Repair-Café-Netzwerk so stark.”

Lade den Jahresbericht 2020 herunter

Willst du wissen, was Repair Café International außerdem 2020 geschafft hat? Lade den Jahresbericht 2020 (auf Niederländisch) herunter oder lies die englische Zusammenfassung.

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