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Menschen, die sich als ehrenamtliche Mitarbeiter für ein Repair Café einsetzen, tun dies vor allen Dingen, weil sie sich für jemand anderen engagieren möchten. Sie wollen anderen Menschen helfen, nachhaltiger zu leben, sie wollen ihrer Nachbarschaft etwas Gutes tun, Gegenständen ein längeres Leben bescheren und die Reparierbarkeit von Gütern fördern. Das ergibt eine Studie des Centre for Sustainable Design im englischen Farnham.

Professor Martin Charter und Scott Keiller fragten 158 Ehrenamtliche von 144 Repair Cafés aus acht Ländern, verteilt über die ganze Welt, nach ihrer Motivation. Sie präsentierten die vorläufigen Ergebnisse ihrer Forschungen vor Kurzem während eines Workshops über Kreislaufwirtschaft.

Scott Keiller sagte der Stichting Repair Café Nederland, dass er von den Antworten der ehrenamtlichen Mitarbeiter überrascht wurde. „Es scheint, dass es bei Repair Cafés ganz besonders um das Geben geht. Abgesehen von neuen Freundschaften, wirken Menschen nicht mit, um etwas für sich selbst zu erreichen.“

Geplante Obsoleszenz
In der Studie wurden die Teilnehmer auch zu geplanter Obsoleszenz befragt, dem Gedanken, dass Hersteller absichtlich Geräte produzieren, die schnell kaputtgehen. Es zeigte sich, dass die Ehrenamtlichen der Repair Cafés dies bei einer Vielzahl elektrischer und elektronischer Apparate als ein ernsthaftes Problem betrachten, vor allem bei Druckern und elektrischen Geräten. Einer der Gründe, warum Menschen sich einem Repair Café anschließen, ist dann auch, dass hiergegen ihrer Ansicht nach etwas unternommen werden muss.

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